ROWE RACING feiert den Saisonabschluss mit der Premiere beim FIA GT World Cup in den Straßen von Macau

Team, Fahrer Nick Catsburg und BMW M6 GT3 erstmals auf dem legendären Stadtkurs im Einsatz / Starke Konkurrenz im chinesischen Spielerparadies

Mit einer faszinierenden Premiere feiert ROWE RACING den Abschluss des erfolgreichen Jahres 2016 und der ersten Saison mit BMW Motorsport. Der Start beim FIA GT World Cup in der früheren portugiesischen Kolonie Macau im Süden Chinas (17. bis 20. November) ist für das Team aus St. Ingbert Highlight und Herausforderung zugleich. Denn auch für den Niederländer Nick Catsburg, der am Steuer des BMW M6 GT3 mit der #9 sitzen wird, ist es der erste Start überhaupt auf dem berühmt-berüchtigten Stadtkurs im chinesischen Spielerparadies.

Der Circuito da Guia, das ist ein 6,120 Kilometer langes Asphaltband zwischen Leitplanken, an der schmalsten Stelle des Kurses gerade einmal sieben Meter breit, mit insgesamt 22 Kurven und unzähligen Bodenwellen. Es gibt kaum Überholmöglichkeiten und Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit machen Fahrern und Mechanikern gleichermaßen das Leben schwer.

Auch die Konkurrenz ist hochkarätig. Insgesamt 23 Fahrer aus 16 Nationen gehen bei dem traditionsreichen Rennen an den Start, das im vorigen Jahr vom Automobil-Weltverband FIA den Status World Cup erhalten hatte. Fahrzeuge von sieben verschiedenen Marken treten an. ROWE RACING und Nick Catsburg bekommen es unter anderem mit Titelverteidiger Maro Engel, in diesem Jahr Sieger beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring, DTM-Vizechampion Edoardo Mortara aus Italien und dem Neuseeländer Earl Bamber, 2015 Sieger der 24 Stunden von Le Mans, zu tun.

Bereits am Freitag (18. November) wird von 7.55 Uhr bis 8.25 Uhr deutscher Zeit das Qualifying ausgetragen. Am Samstag (19. November) folgt um 5.10 Uhr (MEZ) ein Qualifikationsrennen über 12 Runden. Das Rennen über 18 Runden (110,160 km) steigt dann am Sonntag (20. November) um 5.55 Uhr (MEZ). Verfolgt werden kann die Action in Macau im Internet über die Livestreams auf der Homepage der FIA (http://www.fia.com/macau-grand-prix-live-stream) oder des Veranstalters (http://www.macau.grandprix.gov.mo/gp/63/live/index.php?lang=en).

Neben dem GT-Rennen findet in Macau auch die 63. Ausgabe des berühmten Macau GP für Formel-3-Fahrzeuge statt. Dort tritt nach Platz drei im vorigen Jahr auch wieder BMW Werksfahrer Alexander Sims aus Großbritannien an, der in dieser Saison als Stamm-Pilot für ROWE RACING im Einsatz war und unter anderem am Sieg bei den 24 Stunden von Spa großen Anteil hatte. In der Siegerliste des Formel-3-Rennens finden sich so berühmte Namen wie Ayrton Senna und Michael Schumacher.

Nick Catsburg: „Macau wird eine große Herausforderung für mich. Ich bin zum ersten Mal auf dieser Strecke, die ganz sicher ziemlich einzigartig ist. Auch das Team und unser Auto sind zum ersten Mal hier im Einsatz, weshalb wir wirklich ganz bei null anfangen. Ich habe mich ein bisschen im Simulator vorbereitet, damit ich zumindest schon mal weiß, wo es auf der Strecke rechts und wo links herum geht. Ich erwarte, dass es für uns ziemlich schwer wird, weil die Konkurrenten stark sind und schon Erfahrung haben. Auch die Hitze wird eine Rolle spielen, mit der hohen Luftfeuchtigkeit wird es für uns Fahrer im Auto ziemlich heiß werden. Aber ich freue mich sehr auf dieses Rennen und möchte mich bei ROWE RACING und BMW Motorsport bedanken, dass sie mir diese Gelegenheit geben.“

ROWE RACING Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Unser letztes Event in diesem Jahr ist noch einmal ein absoluter Höhepunkt, und wir freuen uns sehr auf unsere Premiere beim FIA GT World Cup. Straßenrennen sind im heutigen Motorsport-Zirkus immer etwas ganz Besonderes, weil sie eigentlich Relikte aus einer früheren Zeit sind, wie in Monaco oder hier in Macau. Die Abstimmung für so eine Strecke ist ganz anders als auf normalen Rennstrecken, da zählt auch die Erfahrung, die wir erst noch sammeln müssen. Aber um erfolgreich zu sein, muss man erst einmal das Ziel erreichen, und das ist auf so einer engen Strecke, die jeden kleinsten Fehler gleich bestraft, schon eine Herausforderung. Am Ende gewinnt dann vielleicht nicht der beste Fahrer, das beste Auto oder die beste Abstimmung, sondern das beste Gesamtpaket.“

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