„Fliegende Finnen“ holen für ROWE RACING einen starken vierten Platz beim Blancpain-Heimspiel auf dem Nürburgring

Jesse Krohn und Markus Palttala weniger als zwei Sekunden hinter Rang zwei / Die BMW Werksfahrer Jens Klingmann und António Félix da Costa werden Elfte

St. Ingbert, 17. September 2017 – ROWE RACING hat beim Heimspiel der Blancpain GT Series auf dem Nürburgring einen starken vierten Platz gefeiert. Die „fliegenden Finnen“ Jesse Krohn und Markus Palttala stellten im fünften und letzten Rennen des Sprint Cup im BMW M6 GT3 mit der #98 ihre Saisonbestleistung aus Brands Hatch ein und lagen am Ende weniger als zwei Sekunden hinter dem zweiten Platz. Das Schwesterauto mit der #99 verpasste mit den beiden BMW Werksfahrern Jens Klingmann und António Félix da Costa auf Rang elf knapp die Punkteränge. ROWE RACING verbesserte sich mit diesen Resultaten in der Sprintwertung noch vom siebten auf den fünften Platz.

Die Mannschaft aus St. Ingbert hatte sich in der Eifel allerdings mit einem verkorksten Qualifying das Leben selbst ein bisschen schwer gemacht, bei dem für das Qualifikations-Rennen am Samstag nur die Startplätze 19 und 27 herausgesprungen waren. In den 60 Minuten dieses Rennens legten die beiden Fahrer-Duos aber mit starken Aufholjagden dem Grundstein für einen erfolgreichen Sonntag. Jens Klingmann, der die schnellste Rennrunde fuhr, und António Felix da Costa verbesserten sich um zwölf Positionen und schoben sich von Rang 19 auf Platz sieben vor. Sogar 17 Plätze machten die „fliegenden Finnen“ bei ihrer Fahrt von Rang 27 auf Platz zehn gut und rückten später in der Startaufstellung für das Hauptrennen noch einen weiteren Platz vor.

Dort setzte Markus Palttala als Startfahrer der #98 seinen Vormarsch weiter fort, gewann zwei Plätze in der ersten Runde und rückte einen Umlauf später auf den sechsten und nach acht Runden auf den fünften Platz vor, bis er das Auto an Landsmann Krohn übergab. Der machte von Rang sechs nach Ende der Boxenstopps in der zweiten Rennhälfte noch zwei Plätze gut und hatte bis zur letzten Runde sogar noch einen Podiumsplatz im Visier.

Im Schwesterauto war Jens Klingmann in der Startphase zunächst um eine Position zurückgefallen, holte sich den siebten Platz dann aber wieder zurück. Als nach Öffnung des Boxenstopp-Fensters viele Konkurrenten schon früh zum Fahrerwechsel hereinkamen, blieb der BMW Werksfahrer so lange wie möglich draußen und übernahm damit sogar zwischenzeitlich die Führung. Diese Strategie zahlte sich aber am Ende nicht aus, António Félix da Costa kehrte als 13. auf die Strecke zurück. Zwar kämpfte sich der Portugiese zwischenzeitlich noch einmal kurzfristig bis auf Rang zehn vor, musste sich am Ende aber mit Position elf direkt außerhalb der Punkteplätze begnügen.

Einen besonderen Gruß schickte das Team unterdessen am Michael Zehe, den Chef des Hauptsponsors ROWE Mineralölwerke GmbH, der sich am Freitag bei einem Unfall verletzt hatte. Die Mannschaft aus St. Ingbert sendete ihm mit dem Schriftzug „Get well soon, Michael“ auf den Autos beste Genesungswünsche. Die Saison 2017 der Blancpain GT Series wird am 1. Oktober auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona mit einem Endurance-Rennen über drei Stunden abgeschlossen.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: „Leider haben wir bei unserem Heimspiel auf dem Nürburgring das Qualifying versiebt und uns damit eine schwierige Aufgabe gestellt. Im Qualifying-Rennen hatten wir dann aber – auch dank einer positiven BoP-Einstufung für das Wochenende – das schnellste Auto im Feld und nach den erfolgreichen Aufholjagden für das Rennen sogar noch ein bisschen mehr erwartet. Leider konnten wir das am Sonntag nicht ganz wiederholen. Insgesamt sind wir aber zufrieden mit dem Wochenende, auch wenn wir das Podium knapp verpasst haben. Wir haben unseren Fans und Gästen eine gute Show geboten und damit vielleicht auch die Genesung von Michael Zehe ein bisschen beschleunigt, dem alle aus dem Team gute Besserung wünschen. Insgesamt war es unsere beste Sprint-Saison in der Blancpain GT Serie, obwohl unsere Stärken eigentlich eher bei den Langstrecken-Rennen liegen. Da wollen wir in zwei Wochen beim Saisonfinale in Barcelona noch einmal eine gute Leistung zeigen und möglichst um den Sieg mitfahren.“

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